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Tipp 21/25: Sei ehrlich zu Deinen Mitarbeitern (25 Tipps für erfolgreiches Team-Management)

Sei ehrlich zu Deinen Mitarbeiter, denn spätestens nach der dritten oder vierten Lüge würdest Du ohnehin auffliegen, weil Du nicht mehr weißt, was Du wem wer erzählt hast, und Dein Kartenhaus würde einstürzen.

Die Möglichkeiten, sich zu verplappern, lauern einfach überall. Wem darf ich was erzählen? Wer darf was wissen? Diese ständigen Überlegungen kosten endlos Energie, die Du woanders viel vernünftiger einsetzen könntest.

Einmal umgekehrt gefragt: Hast Du schon einmal bemerkt, dass Du im Berufsleben belogen wurdest? Wie ist es Dir dabei ergangen? Höchstwahrscheinlich hast Du dieser Person auf lange Zeit Dein Vertrauen entzogen. Und das würde auch Dir bei Deinem kompletten Team passieren, wenn jemand bemerkt, dass Du ihn bewusst angelogen hast.

Der Belogene wird sich in ähnlichen Situationen fragen, ob Du nun wieder unehrlich bist. Ein gewisses Maß an Misstrauen wird auf jeden Fall für lange Zeit bestehen bleiben. Ganz abgesehen von den Wirkungen, die dieses Lügen auf die Arbeit mit Deinem Team hat, wirkt sich die ständige Unehrlichkeit auch auf Dein Wohlbefinden extrem negativ aus.

Du wirst doch auch schon oft bemerkt haben, dass es einfach gut tut, die Wahrheit zu sprechen. Lügen hinterlassen nur belastende Gefühle in Dir. Wie willst Du auch im Reinen mit Dir selbst sein, wenn Dein ganzes (Arbeits-)Leben aus Lügen besteht?

Gut, ich muss jetzt eine ganz kleine Ausnahme von dieser Regel machen. Es geht hierbei um die sogenannten prosozialen Lügen. Ein Musterbeispiel dafür sind Fragen wie „Wie gefällt Dir meine neue Frisur?“ oder „Na, wie steht mir dieses grün-gelb gestreifte Hemd?“

Du weißt, worauf ich hinaus will. Hier eine ungezügelte Ehrlichkeit an den Tag zu legen ist nicht immer sinnvoll. Du hast sicher Deine eigenen Methoden und genügend diplomatisches Geschick, um mit solchen Fragen umzugehen.

Mit Ehrlichkeit meine ich aber auch, dass Du Deinen Mitarbeitern in bestimmten Situationen  sagst, wie es Dir dabei geht.

-Sag Deinen zwei Streithähnen ruhig, dass ihr Konflikt auch Dich aufreibt!

-Gib einem Mitarbeiter Bescheid, dass sein ständiges Zuspätkommen an Deinen Nerven zerrt!

-Mache Deinen Mitarbeiter darauf aufmerksam, dass Dich seine mangelnde Sorgfalt schon oft in Erklärungsnotstand bei Vorgesetzten gebracht hat!

Diese Transparenz schafft Verständnis bei Deinen Team-Mitgliedern, da sie erkennen werden, dass auch Du nur ein Mensch bist. Das bewirkt bei so manchem (vor allem bei Leuten in der Omega-Rolle) ein Umdenken im täglichen Verhalten.

Natürlich erwartet Dein Team auch weiterhin von Dir, dass Du Dich im Bedarfsfall schützend vor sie stellst, aber das heißt ja nicht, dass Du ein Mensch ohne Gefühle und Bedürfnisse sein musst.

 

TO DO LIST:

-Denke nach, ob Du in letzter Zeit jemanden bewusst belogen hast und welche Auswirkungen es hatte! Überlege auch, ob Du belogen wurdest und wie es auf Dich gewirkt hat!

-Überlege, ob es Situationen in Deinem Team gibt, in denen Du mit einem ehrlichen Statement ein Umdenken eines Team-Mitgliedes erreichen könntest!

 

PS: Das E-Booklet mit allen 25 Tipps kannst Du hier um 99 Cent erwerben. 😉 Falls Du lieber handfeste Dinge bevorzugst, bekommst Du hier das „echte“ Buch für ein paar Euros!

PPS: Sozusagen als Bonus-Track zu den 25 Tipps für erfolgreiches Team-Management habe ich Dir eine Checkliste für erfolgreiche Mitarbeiter-Gespräche erstellt, die Du Dir hier runterladen kannst.

martin-schmidt

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