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Mentale Stärke für Führungskräfte Teil 19: And The Oscar Goes To…

…You!

Wir haben uns jetzt sehr viele Faktoren angesehen, die Deine mentale Stärke als Führungskraft beeinflussen:

  • Begonnen haben wir damit, uns mit Deinen Werten, Zielen und Stärken zu beschäftigen.
  • Wir haben uns mit Deinem „Warum“ beschäftigt.
  • Danach haben wir uns angesehen, welchen Einfluss Sprache auf Dich und Deine Umgebung hat.
  • Ich habe Dir eine Kurzanleitung für Deine erste Meditations-Session gegeben.
  • Wir haben uns angesehen, was Affirmationen und Afformationen bewirken.
  • Du hast gelernt, dass Du mit Deiner Körpersprache Signale an Deine Umwelt sendest.
  • Dann haben wir uns damit beschäftigt, wie man mit Rückschlägen und Niederlagen umgeht.
  • Ich habe ein Plädoyer darüber verfasst, wie wichtig es ist, seine Erfolge zu feiern.
  • Und abschließend haben wir uns auch ausführlich mit dem Thema Stress in allen seinen Facetten gewidmet und überlegt, was Stress in Dir auslöst und wie Du damit umgehen kannst.

Zusammengefasst: es war aus meiner Sicht eine lange und interessante Reise, die uns hierher geführt hat. Ich vermute, dass einiges von dem, dass ich geschrieben habe, für Dich nur Wiederholung war, hoffe aber gleichzeitig, dass ich Dir auch ein paar Neuigkeiten vermitteln und ein paar Handlungsimpulse geben konnte.

Aus meiner Sicht fehlt aber noch das Wichtigste. Deshalb habe ich es mir auch für den Schluss aufgehoben: ich bin der Meinung, dass wir uns und unser Handeln meistens viel zu wichtig nehmen und dabei den ganzen Spaß an der Sache verlieren.

Viel unterhaltsamer ist es doch, alles wie ein großes Spiel zu betrachten, in der Du nur eine Spielfigur bist. Genauso wie es beim Schach den Bauern, den Läufer, den Turm und den König gibt, gibt es beim Spiel „Arbeit“ unterschiedliche Spielfiguren. Sie drücken die Rolle aus, in der Du Dich befindest. Hier haben wir uns speziell mit Deiner Rolle „Führungskraft“ beschäftigt.

Oftmals ist es viel einfacher, Dinge zu tun, wenn man sie aus der Rollensicht betrachtet. Stell Dir einfach vor, Steven Spielberg hat Dich für einen Blockbuster engagiert und Dir die Hauptrolle in seinem Film „The Leader“ zugeordnet.

Er hat Dir die grundsätzlichen Aspekte dieser Rolle und die Rahmenbedingungen, an die Du Dich zu halten hast, genau erklärt. Doch daneben hat er Dir auch gesagt, er vertraut auf Deine Fähigkeit als Schauspieler, dass Du diese Rolle so interpretierst und ausübst, dass der Film auch ein echter Erfolg wird.

Indem Du zwischen Deiner Rolle als Führungskraft und Dir als Person ganz allgemein unterscheidest, schaffst Du damit eine Abgrenzung und kannst Dich als Person in gewisser Weise auch von Deiner Rolle distanzieren.

So wird die Rolle zur Spielfigur Deiner Person und Du kannst sie auf dem Spielbrett jederzeit dorthin bewegen, wo Du möchtest, solange Du Dich dabei an die Spielregeln hältst. Manchmal kannst Du sogar gegen die Regeln verstoßen, nur musst Du dann eben aufpassen, dass es keiner merkt.

Das Um und Auf ist aber, dass Du die Rolle „Führungskraft“ bewusst annimmst und Dir auch jeden Tag, wenn Du in die Arbeit kommst, darüber im Klaren bist, dass jetzt die Dreharbeiten wieder beginnen und Du wieder „The Leader“ bist.

Dieses Rollenverständnis gibt Dir in vielen kritischen Situationen die Möglichkeit, Dich als Person von der Rolle abzugrenzen, was wiederum dazu führt, dass Dich die kritische Situation dann auch nicht als Person belasten kann.

Mein abschließender Tipp an Dich lautet daher: Spiel Deine Rolle so, dass Du nächstes Jahr dafür den Oscar bekommst, sei Dir aber danach auch wieder bewusst, dass Du nur eine Rolle gespielt hast, verliere nicht die Bodenhaftung und nimm nicht immer alles so ernst, wie es sich oft im Arbeitsleben anfühlt.

Ich wünsche Dir eine gute Zeit als mental starke Führungskraft!

martin-schmidt

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